| Tortuguero |
Tortuguero....war etwas enttäuschend....Die Fahrt durch die Kanäle war Super, schöne Kulissen, viele Kaimane, Affen und Wasservögel und das ganze 4 Stunden lang. Beim Dorf Tortuguero angekommen, warteten schon unzöhlige ,,Guides,, die Touren verkaufen wollten zu übertriebenen Preisen. So sollte eine 2h Wanderung durch den Nationalpark 80$ kosten. Ein Guide, den ich nach dem Weg zu meiner Unterkunft fragte, war besonders hartnäckig und wollte mir unbedingt eine Tour verkaufen, er brachte mich sogar extra zu meiner Unterkunft, wahrscheindlich dachte er, wenn er so hilfsbereit ist dann buche ich sicher eine Tour. Bei der Unterkunft angekommen, bedankte ich mich höflich und verabschiedete mich dann. Mit einem recht enttäuschtem Blick watschelte er davon. Der Herr an der ,,Reception,, bot mir nach meinem Fragen ein 3-Touren-Paket an, dieses beinhaltete eine 2h Nachttour, eine 3h Kanutour und eine 2h Nationalparktour. Das ganze für 60$. Das hörte sich gut an, ich bezahlte dies gleich mit den Übernachtungen mit, so hatte ich was zu tun, denn nach einer halben Stunde war ich durchs ganze Dorf gewatschelt und hatte alle vorhandenen Souvenierläden abgeklappert. Ich setzte mich in ein Restaurant und bestellte mir ein Eieromlett mit Schinken, Käse und Tomaten und einen Smoothie aus Mango,Ananas und Banane. Mann war das lecker, ich war nicht das letzte mal dort, ich ging, nach der ,,Fruehstueck-Erfahrung bei Miss Miriam, nur noch dort essen. 1. War es viel besser und 2. auch noch viel günstiger, nur so nebenbei: Fürs Omlett und den Smoothie bezahlte ich umgerechnet CHF 4.30...
Der Guide kam mich um 19:00 Uhr bei meiner Unterkunft abholen für die Nachttour, war nicht sehr interessant, ein paar Spinnen und Käfer, eine Red-Eye-Treefrog und ein kleines Highlight, eine Schlange. Also dann, nach der Rückkehr ab ins Bett. Musste ja schliesslich um 5:00 wieder aufstehen.
Wecker kam, ich stand auf und ging mit dem Deutschen Pärchen das auch schon bei der Nachtwanderung dabei war an den Pier. Dort wartete auch schon unser Guide. Wir stiegen ins ,,Kanu,, und paddelten los, das war auch fast das einzig gute an der Tour: ich hatte mein Training nach der Tour schon absolviert! :-) Wir gingen also in die Kanäle, alle paar Minuten kam wieder ein weiteres motorisiertes Turiboot von den Luxusbunker, machte einen Saulärm und kam mit einer solchen Geschwindigkeit dass es grosse Wellen gab die uns mit unserer Nussschale jedesmal fast zum kentern brachte. Und das soll nun 3h so gehen???? Neeee ne nicht mit mir! Nach einer halben Stunde wurde es mir zu Bunt und ich fragte unseren Guide ob wir nicht in Kanäle gehen können wo die motorisierten Dinger nicht hinkommen? Anscheinend kam diese Frage unserem Guide gerade recht, 5 min später waren wir mitten in dichtem Dschungel, hörten nur noch die Vögel, das Knacken der Bäume wenn die Affen darin rumkletterten und sonst war absolute ruhe. Herrlich!!! Leider war der Dschungel da dann soooo Dicht dass man zwar die Tiere hörte aber sie nicht mehr sehen konnte. Wenn man denn doch etwas erblickte, wars entweder yu weit im Dickicht oder zu weit oben dass ich es mit meiner 0815 Digicam hätte fotografieren können.
So musste ich mich halt mit den vielen Kaimanen begnügen die dafür alle paar minuten wieder auftauchten. Also ins Wasser fallen wollte ich definitiv nicht, obwohl ja unser Guide HOCH und HEILIG versprach dass die Kaimane überhaupt nicht gefährlich sind und keine Menschen angreifen, das seien gaaaanz liebe Tiere, da müsse man bei den Krokodilen viel mehr aufpassen. Mir dann aber so ein Kaiman rausfischen wollte er aber irgindwie dann doch nicht...!;-)
Auf der Tagwanderung im Nationalpark gab es wieder etwas mehr zu sehen. So sahen wir 2 Agoutis, drei Vipern, Brüllaffen, Klammeraffen und eine Fledermaus, dann gaaanz viel Ameisen die, wie unser Guide erklärte, besonders schmerzen und einem der ganze Arm zu doppelter grösse anschwellen kann wenn Sie einem beissen. Die fand ich besonders Toll,deshalb stand ich extra mitten auf die Ameisenstrasse, hatte ja mein Antiallergikum dabei also konnte mir auch nichts passieren!!:-) Nee nur Spass ich ging den Viechern in grossem Bogen aus dem weg. Den Mücken konnte ich allerdings leider nicht aus dem weg gehen und die liebten mich, trotz seeeehr viel Mückenspray, ich stank ganz fürchterlich danach, frassen diese Biester mich fast auf. zum guten Glück hatte ich in Quepos in einer Apotheke bereits eine Salbe gekauft die gegen beissende Mückenstiche hilft. Keine Ahnung was es für eine Salbe ist oder was drinn ist, eine Packungsbeilage existiert nicht, aber diese Salbe ist einfach nur der Hammer und hilft bei allen Insektenstiche habe ich rausgefunden. :-)
Wiso ich das weis? Ehmmm...also in Puerto Viejo bei Alex haben mich so mikroskopisch kleine Vampire gebissen als wir die Aras suchten. Ich entdeckte auf einmal so kleine rote Punkte überall an meinen Beinen und fragte Alex, nur so sicherheitshalber, ob das Mückenstiche seien. Als er dann erklärte dass das eben so kleien Biester seien die sich unter der Haut einnisten und mein Blut anzapfen war ich dann doch nicht mehr soooo ruhig, jedenfalls innerlich nicht, äusserlich blieb ich ganz klar ganz cool. Ich fragte dann so beiläufig wie möglich ob die dann auch wieder von alleine verschwinden wenn sie vollgesaugt sind. Alex sagte mir zu meinem erschrecken dass diese solange bleiben wie sie leben aber die seien nicht schlimm. Na Toll ,,Nicht schlimm,, hin oder her, wie lange leben die denn und noch wichtiger, WIE bekommt man diese Viecher wieder los???? So langsam war ich doch nicht mehr soo Cool, denn ich kann es nicht leiden wenn irgend ein Viech sich bei mir auf lebzeiten einnistet. Und dann auch noch mein Blut saugt. Und das ganze auch noch UNTER meiner Haut. Alex sagte mir dann ich solle die roten Punkte mit einem Messer aufkratzen und dann mit Mückenspray einsprühen dann sterben Sie. Kaum wieder im Zimmer kramte ich mein Taschenmesser hervor und begann zu kratzen und zu sprühen, sicher sehr gesund Mückenspray in eine, zwar kleine dennoch offene Wunde zu sprayen, aber wenns hilft. Sicherheitshalber cremte ich alle punkte noch mit dieser geheimnissvollen Salbe ein. Zwei Tage später sahen die Pünktchen aus als hätte ich überall blaue Flecken, also schmierte ich noch mehr von dieser Salbe drauf und siehe da jetzt sind Sie ganz weg! Und ich kann wieder ruhig schlafen. ;-)
So fertig mit Räubergeschichten! ;-P Die letzten paar Tage werde ich noch gemütlich nehmen, etwa in den Nationalpark Cahuita gehen, Strand wenns das Wetter erlaubt, im moment ,, läääärts abe wie us Chüble,, und was mir spontan noch so einfällt... :-)
bis gli...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen